Ergebnisse und Daten aus den monetären Konten

Umweltbezogenen Transfers

Umweltsteuern in Österreich 2000 - 2024

Energie- und Transportsteuern stellen die wichtigsten Komponenten der Umweltsteuern in Österreich dar. Die Einnahmen stiegen von 2000 bis 2019 insgesamt deutlich an, gingen 2020 zurück und erreichten nach einer erneuten Zunahme 2024 mit rund 10,3 Mrd. Euro einen Höchstwert.

Während die absoluten Einnahmen langfristig wachsen, zeigen die relativen Kennzahlen einen rückläufigen Trend. Der Anteil der Umweltsteuern am BIP sank von knapp 3 % zu Beginn der 2000er-Jahre auf rund 2 % im Jahr 2024. Auch ihr Anteil an den gesamten Steuern und Sozialbeiträgen verringerte sich nach Höchstwerten Mitte der 2000er-Jahre kontinuierlich auf etwa 4,8 %.

Die Struktur der Umweltsteuern blieb dabei weitgehend unverändert: Energie- und Transportsteuern tragen den überwiegenden Teil der Einnahmen, während Ressourcen- und Umweltverschmutzungssteuern vergleichsweise geringe Beiträge leisten.

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Umweltschutzausgaben

Umweltschutzausgaben in Österreich 1995 - 2021

Das Diagramm beschreibt die Ergebnisse aus den Umweltschutzausgabenrechnungen im Zeitraum 1995 bis 2021. Insgesamt betrugen die Umweltschutzausgaben in Österreich 2021 rund 14,6 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung bei den jährlichen Umweltschutzausgaben von etwa 141 % im Vergleich mit 1995. Im kürzeren Betrachtungszeitraum ab 2010 beträgt die Steigerung der jährlichen Umweltschutzausgaben im Vergleich mit 2021 ca. 30 %. Der größte Anstieg, mit rund 50 %, ist dabei im Bereich Abfallwirtschaft zu beobachten, gefolgt vom Bereich Schutz und Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser mit rund 18 %. Abgenommen haben im Zeitraum 2010 bis 2021 die jährlichen Umweltschutzausgaben für sonstige Umweltschutzaktivitäten, nämlich im Vergleich dieser beiden Jahre um rund 252 Millionen Euro. 

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